Freitag, 22. November 2013

Komet ISON: Trotz Ausbruch bisher kein "Großer Komet"

Am Freitag (21.11.) reichen die Daten, um eine Lichtkurve seit dem 1. Ausbruch zu basteln. Der zweite Ausbruch ist schwach in den Schätzungen erkennbar, aber nicht als ein großer Satz.

 anklicken, um die Grafik größer zu sehen

Ich habe daher einmal die Zeit seit dem 1. Ausbruch die Lichtkurve zu analysieren versucht, und komme auf  lustige

m=7.46 + 5 log delta + 7.46 log r

Damit wird der Komet dieses Wochenende als Objekt 3. Größe am Taghimmel verschwinden. Wenn er dann am  3.-6. Dezembe wieder an den Nachthimmel zurückkehrt, wird er danach ebenfalls etwa 3. Größe haben. Das wäre  natürlich bei geringer Horizonthöhe nicht ausreichend für einen wirklich großen Kometen. Aber er wird dann rasch an Höhe gewinnen und ein würde schönes Objekt für visuelle arbeitende Amateurastronomen und für Astrofotografen sein. 

Es kann aber durchaus passieren (und ist bei Sungrazern öfter passiert), dass der Komet nach dem Perihel - also im Dezember - sich völlig anders verhält als jetzt. . Zum Beispiel auch heller erscheint. Oder schwächer. Mal sehen, wie gut der Komet das Perihel überlebt.


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